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Keiner hat mehr Bock aufs Büro – wir zeigen wieso!

Corona hat das Arbeitsleben grundlegend verändert und die Digitalisierung um ein Vielfaches beschleunigt – denn durch den Lockdown und die vielen Risiken waren Arbeitgeber:innen gezwungen von zuhause zu arbeiten, sofern dies möglich war. Und es scheint, als hätten sich viele so sehr an das Arbeiten von Zuhause gewöhnt, dass sie es nicht mehr missen möchten. Jedenfalls zeigen das zahlreiche Umfragen und die Auswertung einer Studie von Cisco und Civey. 

Warum du diesen Artikel unbedingt lesen solltest?

Ganz einfach: weil das Auslaufen der Homeoffice-Regel durch Corona Auswirkungen auf ca. 19 Millionen Beschäftigte in Deutschland hat – und auch du davon betroffen sein könntest! Deshalb haben wir zahlreiche Studien, Trendforschungen und Umfragen gewälzt, um Daten, Fakten und vor allem Zahlen dazu zu liefern, was die Mehrheit der Menschen sich in Zukunft wünscht und wie Unternehmen reagieren werden. Und glaub uns – die Ergebnisse schreien förmlich nach Veränderung.  

Freu dich auf Informationen und interessante Entwicklungen zu folgenden Themen:

76 % der Deutschen wollen weiterhin hybrid arbeiten.

So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie, für die das Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag des Arbeitsministeriums über 1400 Arbeitnehmer:innen und mehr als 1600 Unternehmen bzw. Dienststellen befragt hat. Das Konzept Homeoffice ist also gekommen, um zu bleiben denn die Mehrzahl der Arbeitgeber:innen sowie auch die Arbeitnehmer:innen waren mit den Auswirkungen der Homeoffice-Arbeit absolut zufrieden. Über 90% der Befragten geben an, dass sie sich gut im Homeoffice zurecht gefunden haben, auch wenn die Einführung Pandemie bedingt recht kurzfristig und die Technik nur bedingt erprobt war. Somit ist es auch nicht überraschen, dass mehr als zwei Drittel aller arbeitenden Menschen in Deutschland auch nach der Krise nach Lösungen für ein flexibles Arbeiten zwischen Büro und Homeoffice sucht. 

78% der Deutschen wollen weiterhin hybrid arbeiten – auch wenn dies bedeuten würde, dass sie sich dafür einen neuen Job oder ein neues Konzept suchen müssten. 

Für ein Drittel der Deutschen wird es nicht möglich sein, auf Dauer im Homeoffice beschäftigt zu sein. Sie gehen davon aus, dass der Arbeitgeber die Möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten wieder komplett beenden und die Angestellten:innen wieder zurück ins Büro zitieren wird. Doch kaum einer von ihnen hat tatsächlich Lust darauf. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Laut einer Statista Umfrage schätzen Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen vor allem das Wegfallen des Arbeitsweges und die freiere Arbeitseinteilung.

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Auch die freie Wahl der Kleidung ist ein Aspekt, der gut ankommt und ausgenutzt wird.

Ebenso wie die Vereinbarkeit von Hausarbeit und Beruf – schließlich kann man im Homeoffice doch kurz die Spülmaschine ausräumen oder die Waschmaschine anwerfen – Punkte, die während der Büroarbeit natürlich nicht zum Tragen kommen und die Arbeitgeber:innen erst abends nach Feierabend erwarten. 43% der Befragten antworteten dass es der geringere Stress-Pegel ist, der sie an das Homeoffice bindet und für mehr Effizienz und gute Laune sorgt. 

 

40% der Deutschland würden für mehr Home Office kündigen 

Flexibilität ist in der Arbeitswelt gefragter denn je – schließlich hat die Homeoffice-Pflicht gezeigt, was alles möglich ist. Dementsprechend haben sich auch die Gründe für eine Kündigung enorm verschoben. Waren es früher Themen wie “langweilige Aufgaben und ein sibirisches Arbeitsklima” so sind es heute das Verbot einer Gleitzeit oder die eingeschränkte Möglichkeit auf das Arbeiten im Homeffice, das Arbeitnehmer:innen dazu bewegt, sich etwas Neues zu suchen und den Job zu wechseln. 

Das Karrierenetzwerk Linkedin hat 2004 Arbeitnehmer:innen in Deutschland dazu befragt, wie wichtig für sie flexible Arbeitsmodelle sind und das Ergebnis ist eindeutig: SEHR WICHTIG. 40 Prozent der Teilnehmer würden demnach zur Kündigung greifen, wenn das Unternehmen ihren Bedürfnissen nach hybriden Arbeitsbedingungen und flexiblen Arbeitszeiten nicht nachkommt. 17 Prozent der Befragten haben dies tatsächlich sogar schon zu Realität gemacht und den Arbeitgeber:in aus entsprechenden Gründen verlassen. Fest steht: Unternehmen müssen die Wünsche nach Flexibilität ernst nehmen und Lösungen anbieten, um sich auf dem Markt behaupten und Arbeitnehmer:innen halten zu können. 

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Gerade die jüngere Gesellschaft hat ein starkes Interesse daran, von überall aus arbeiten zu können und sich so eine flexible Zukunft zu gestalten. Die US-Ökonomen Alexandre Mas and Amanda Pallais ermittelten 2017 in einem Experiment, dass viele Menschen sogar bereit sind, auf Gehalt zu verzichten, nur um mehr Flexibilität zu erhalten. Die beiden Forscher schalteten Stellenanzeigen für Callcenter-Jobs in verschiedenen Varianten und berechneten daraus, dass die Bewerber:inn auf 8% Lohn verzichten würden, wenn sie dafür zu Hause arbeiten können. Vor allem Frauen sind bereit, Abstriche zu machen.

 

Sie wünschen sich mit etwas 48% deutlich häufiger ein Gleitzeitmodell als Männer mit 33% und denken auch mit 62% verstärkter über eine Teilzeit-Stelle nach, als ihre männlichen Kollegen mit 43%. Doch das kann manchmal enormen Einfluss auf die Karriere der weiblichen Arbeitnehmer:innen haben. Aus einer Studie für das Familienministerium ging 2018 hervor, dass viele Frauen aufgrund von Familienzuwachs zwar auf eigenen Wunsch auf Teilzeitstellen wechseln - mit der Zeit allerdings Schwierigkeiten bekommen, ihr Arbeitspensum wieder zu erhöhen. Was zuvor aus freien Stücken gewählt wurde, kann so zur Falle werden – schließlich stehen den Frauen so weniger Gehalt, weniger Aufstiegschancen und weniger Rentenansprüche zu. 

Die Suchanfragen nach Homeoffice sind um 111% gestiegen 

Nicht nur in Deutschland steigt das Interesse an der Arbeit im Homoffice – auch in anderen Ländern wird verstärkt nach hybriden bzw. flexiblen Arbeitsmodellen gesucht. Eine Auswertung der Jobplattform Indeed zeigt, dass der Anteil von Suchanfragen nach “Homeoffice” seit Beginn der Coronakrise um 111% gestiegen ist. Und sich nach Ende der Homeoffice-Pflicht auf diesen Rekordwert eingependelt hat. 

Und auch die Unternehmen reagieren, denn auch der Anteil der Stellenausschreibungen, die einen Hinweis auf Homeoffice geben, hat sich seit Beginn der Pandemie mehr als verdoppelt und lag Ende September 2021 bei 9,2 Prozent. Seit Mitte des Jahres ebbt die Auszeichnung von Homeoffice jedoch wieder ab.

Da laut Ifo-Institut mehr als jeder zweiter Job in Deutschland Homeoffice-Potenzial bietet, scheint somit nicht jeder Arbeitgeber:in, die Chance auf Homeoffice auch in der Stellenausschreibung zu erwähnen. Eine vertane Chance, denn gerade mit Blick auf das Jobwachstum und die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes sollten Unternehmen schon im Einstellungsverfahren auf die Bedürfnisse und Wünsche möglicher Bewerber eingehen.

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 Homeoffice spart mehr als 5,4 Millionen Tonnen CO2 jährlich 

Nicht nur die Unternehmen und Arbeitnehmer:innen freuen sich über flexible Arbeitsmodelle – auch die Umwelt profitiert von weniger Pendlern und Verkehrsvorteilen. Um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr kann der CO2-Ausstoß im Verkehr sinken, wenn 40 Prozent der Arbeitnehmenden dauerhaft an zwei Tagen pro Woche von zuhause arbeiten, zeigt eine veröffentlichte Studie der Berliner Denkfabrik IZT im Auftrag von Greenpeace. Greenpeace Sprecher Benjamin Stephan fordert: „Bundesregierung und Unternehmen sollten die 

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Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent fördern, denn Telearbeit schützt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilität.“

Die Studie zeigt: Arbeiten 40 Prozent der Arbeitnehmer:innen an zwei Tagen zu Hause, fallen pro Jahr gut 35 Milliarden Personenkilometer durch weniger Pendeln weg. Straßen würden gerade in den Stoßzeiten deutlich entlastet und die Umwelt geschont. Weiterhin fordert der Greenpeace Sprecher: „Die Bundesregierung sollte jetzt damit beginnen, die Pendlerpauschale schrittweise zu streichen und die freiwerdenden Gelder in einen attraktiven öffentlichen Verkehr zu investieren. So profitieren auch schlechter bezahlte Arbeitnehmende, deren Tätigkeiten sich seltener ins Homeoffice verlagern lassen.“

 

 64% der Arbeitnehmer:innen klagen über gesundheitliche Beschwerden durch die Arbeit im Homeoffice

Die gesundheitliche Bilanz der Homeoffice-Gegebenheiten sieht bisher jedoch ernüchternd aus: 64 Prozent der Arbeitnehmer klagen über gesundheitliche Probleme durch die Arbeit im Homeoffice. Vor allem Rücken-, Muskel- und Kopfschmerzen plagen die "Homeworker". Es ist also mehr als dringend notwendig, dass ergonomische Maßnahmen getätigt werden.

 

MyHomice hat sich genau das zur Aufgabe gemacht. Wir sind der erste ergonomische Homeoffice Marktplatz mit einem Gutschein-System, bei dem Arbeitgeber:innen sich absichern und ihren Mitarbeitern:innen etwas Gutes tun können – indem sie ihnen einen Gutschein für ergonomische Homeoffice Möbel ausstellen. Gerade jetzt, da sich das Homeoffice etablieren wird und 

Unternehmen für flexible Arbeitsmodelle sorgen sollten, kannst du als Arbeitgeber:in in die gesunde Zukunft deiner Mitarbeiter:innen investieren. Denn auch wenn das Arbeiten von zuhause sich gut auf die Psyche und die Life-Work Balance deiner Angestellten:innen auswirkt so sollte dir viel daran liegen, dass Augen, Rücken und Nacken deines Teams nicht leiden. 

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Ob ergonomische Sitzmöbel, mobile Arbeitsflächen, professionelle Licht-Quellen, Schall- und Sichtschutz oder weitere Angebote für ein gesundes Homeoffice: myHomice bietet alles, was das Herz und die Gesundheit begehrt und sorgt dafür, dass auch dein Team in Zukunft volle Leistung erbringt und sich in den eigenen vier Homeoffice Wänden besonders wohl fühlt. 

FAZIT:

Corona geht, Homeoffice bleibt. Denn die Forderung nach flexiblem, ortsunabhängigen Arbeiten ist so groß wie nie zuvor. Das bedeutet eine enorme Umstellung für Unternehmen und vor allem die HR. Denn gerade Führungskräfte sollten sich die Wünsche ihrer Mitarbeiter:innen anhören, Lösungen finden, sie motivieren und praktische Hilfe anbieten. Zudem sollten Angestellte:innen von Anfang an geschult werden, um sich selbst zu organisieren, auf ihre Gesundheit zu achten und mit stressigen Situationen klar zu kommen. 
myHomice empfiehlt, das Team von Anfang mit ergonomischen Homeoffice-Möbeln auszustatten, damit Nacken, Rücken und Augen nicht leiden. Alles über unser attraktives Gutscheinsystem und die vielen Vorteile unserer Plattform erhältst du unter myhomice.de.