Wie du Micromanagement im Homeoffice vermeidest und deinem Team vertraust.

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“Machen meine Mitarbeiter auch die Arbeit im Homeoffice, die von ihnen verlangt wird, oder sitzen sie den halben Tag vor dem TV und gucken Netflix? Wie behalte ich den Überblick über mein Team und deren Leistungen, wenn sie von zuhause arbeiten? Sollte ich meine Mitarbeiter mehr kontrollieren oder sie gar per App lokalisieren?” 

Im Zuge des – durch Corona verstärkten – Remote-Arbeits-Boom stellen sich Arbeitgeber:innen viele Fragen zum richtigen Management. Doch entgegen dem bekannten Sprichwort “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.” empfehlen wir, auf Vertrauen zu setzen und dadurch die Eigeninitiative und die Motivation zu stärken. Warum dies so wichtig ist und welche bewährte Verfahren sich anbieten, um Micromanagement zu vermeiden, haben wir im folgenden Artikel zusammengestellt. Dich erwarten gut recherchierte Inhalte zu folgenden Themen:


Was Micromanagement anrichten kann.

Mikromanagement ist ein Führungsstil, bei dem Kontrolle an oberste Stelle steht und die Arbeitsschritte der Mitarbeiter:innen stets überprüft wird. Statt damit bessere Ergebnisse und mehr Leistung zu erzielen, killt es die Motivation der Angestellten und kann langfristig zu Konflikten und Kündigungen führen. Denn wer will schon, dass sein Chef ständig nachhakt, Zeiten und Fristen checkt und die Mitarbeiter:innen mit ständiger Fehlersuche unter Druck setzt?

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Laut einer Studie von Trinity Solutions, bestätigen 70% der Gesellschaft das Mikromanagement für sie sogar ein Grund sei den Job zu wechseln. Und das ist wohl auch die bessere Entscheidung, als nur innerlich zu kündigen und nur noch Dienst nach Vorschrift zu machen und sich nicht weiterzuentwickeln. Denn genau das sind die Effekte, die der Führungsstil des Mikromanagement mit sich bringt. Doch gerade im Homeoffice haben viele Arbeitgeber:innen Angst vor Kontrollverlust und setzen Ihre Mitarbeiter:innen mit ihrer Kontrolle, Anweisungen,  Überwachung und fehlendem Vertrauen sehr unter Druck. Die Realität ist jedoch, dass dein Team gerade im Homeoffice viel effizienter arbeiten kann, wenn es motiviert wird und Unterstützung erfährt. Agiere also als Ratgeber, der seinem Team stets zur Seite steht und empowert.

Warum es wichtig ist, deinem Team zu vertrauen

Deinem Team gegenüber genügend Vertrauen entgegenzubringen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Homeoffice-Strategie. Denn gegenseitiger Respekt fördert die Zusammenarbeit und damit auch die Effektivität. Zudem solltest du dir stets vor Augen führen, dass auch ein:e Mitarbeiter:in im Büro nur seine Zeit absitzen kann. Die Anwesenheit sagt schließlich nichts über die Produktivität aus. Auch wenn dir dein Team nach 8 Stunden in den heiligen Hallen das Gefühl gibt einen langen Arbeitstag geleistet zu haben, zeigt das nicht, wieviel tatsächlich gearbeitet wurde. Im Gegenteil: zahlreiche Studien belegen, dass Arbeitnehmer:innen im Homeoffice noch effizienter arbeiten und bessere Ergebnisse erzielen. 

 

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Grundvoraussetzung ist natürlich stets die entsprechende Homeoffice-Ausstattung. Wenn deine Mitarbeiter zwischen Morgenkaffee und Zeitung am Küchentisch arbeiten oder vom ständig gekrümmten Sitzen am Laptop Rückenschmerzen bekommen, ist das natürlich nicht gerade förderlich. Doch hier kommt myHomice als erste Marktplatz für ergonomische Büromöbel ins Spiel. Denn mit dem praktischen Gutscheinsystem kannst du dein Team dabei supporten, ihr Homeoffice so effektiv wie möglich zu gestalten und ihre Gesundheit zu fördern. Vom ergonomischen Schreibtischstuhl, über die höhenverstellbare Arbeitsfläche bis hin zum Raumtrenner, der ablenkende Geräusche abwehrt, können sich deine Mitarbeiter:innen komplett ausstatten und dabei die von dir zur Verfügung gestellten Gutschein-Summe nutzen – darüber hinaus jedoch auch aus eigener Tasche weitershoppen. 

Wir glauben, dass du mit einem Gutschein von myHomice nicht nur die Homeoffice-Arbeit deines Teams unterstützt, sondern gleichzeitig Vertrauen schürst. Deine Mitarbeiter:innen fühlen sich wertgeschätzt und motiviert, im Homeoffice ihr Bestes zu geben. Das fördert die Vertrauenskultur. 

Sorge für interne Kommunikation

Ob über E-Mails, Messenger, Slack, Skype oder Co – gerade im Homeoffice ist Kommunikation wichtig – auch wenn sie nun etwas anders stattfindet, als beim Klönen vor der Kaffemaschine. Denn die Digitalisierung bringt jede Menge Möglichkeiten, die interne Kommunikation zu fördern und so den “Wir-Gedanken” zu stärken:

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Lange Mails mit Textwüsten über Veränderungen, neue Prozesse oder Mitarbeiter waren einmal – denn dafür hat im Arbeitsalltag kaum einer Zeit. Und die Bereitschaft zum Lesen sinkt durch die Flut der Botschaften leider auch enorm. Deshalb sollte auch die interne Kommunikation so gestaltet werden, dass sie Spaß macht und bei den Mitarbeiter:innen ankommt. Die beste Art und Weise ist die Inhalte visuell zu unterstützen und Bewegtbild in Form von kurzen Videos oder Gif’s hinzuzufügen. Denn visuelle Inhalte werden besser verarbeitet und bleiben länger im Gedächtnis. Erklärvideos eignen sich zudem hervorragend, um neue Mitarbeiter einzuarbeiten oder neue Strukturen oder Produkte zu erklären. Selbst kurze Updates können effektiver und authentischer umgesetzt werden, wenn der Chef mal schnell zum Smartphone greift und eine Information als Video bereitstellt.

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Auch lassen sich kleine Spielchen in den Arbeitsalltag integrieren, die für mehr Motivation und Austausch sorgen. Durch Punktwertungen oder kleine Wettbewerbe steigt der Spaßfaktor und der Drang danach, zu den ersten zu gehören. Zudem kann man durch den spielerischen Effekt die interne Kommunikation fördern und mehr über das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen herausfinden. Auch Umfragen können dazu beisteuern, die Zufriedenheit des Teams anzufragen und möglicherweise aktiv zu werden – zum Beispiel durch eine Förderung der Homeoffice Bedingungen mit einem myHomice Gutschein für ergonomische Homeoffice Möbel. Kurz gesagt geht es darum, Kommunikationsanlässe zu schaffen, die Langeweile im Homeoffice zu senken und die Motivation der Mitarbeiter:innen zu steigern – indem auch trockene Informationen in unterhaltsame Erlebnisse verwandelt werden. 

Persönlicher Austausch

Ganz gleich, wie schnell die Digitalisierung voranschreitet und was alles möglich ist: manchmal sehnt sich der Mensch auch einfach nach echten Gesprächen und Face to Face Kommunikation – gerade weil im Alltag so viel Kommunikation über Messenger, Video-Calls und Mailverkehr stattfindet. Das ist der Vorteil des Remote Work Konzepts: wenn deinen Mitarbeitern:innen mal wieder nach Kommunikation und sozialen Kontakten ist, legen sie einige Bürotage ein, die du für Feedback-Gespräche und Dialoge jeglicher Art nutzen solltest. Einfach mal Zuhören, sich bestmöglich austauschen und sich gegenseitig verstehen: das stärkt die Zusammenarbeit und schafft viel mehr Transparenz als schnell geschriebene Text-Botschaften, die oft auch falsch gedeutet werden können.

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4. Das OKR-Modell

Teams, die klare Ziele haben, treffen bessere Entscheidungen. Eine beliebte Strategie für messbar bessere Arbeitsleistung ist das OKR-Modell! OKR steht für das Führen mit Objectives and Key Results, also das Arbeiten mit Zielen und Erfolgstreibern. Mit dieser Managermethode kannst du die Arbeitsbelastung deiner Mitarbeiter:innen besser organisieren und gemeinsam mit ihnen Ziele setzen, um auf Schlüsselergebnisse hinzuarbeiten. Höchstes Ziel ist es stets in gemeinsamen Gesprächen und Diskussionen für einen Output zu sorgen und daraus ein für alle stimmiges Outcome zu erhalten. Außerdem verbinden OKRs Strategien mit Ergebnissen und fördern sowohl die Kreativität als auch die Flexibilität von Mitarbeitern und Teams.

Die Ziele (O’s) der Strategie sind:

  • Motivation zu schüren und gemeinsame Zielsetzungen aufzustellen
  • Eine gute Abstimmung und einen gemeinsamen Kurs zu finden
  • Die Verknüpfung zwischen der täglichen Arbeit und den Team- wie auch Unternehmenszielen aufzuzeigen
  • Teilziele zu erreichen, nachzuverfolgen und zu bewerten

 

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Die Ziele (O’s) der Strategie sind:

  • Motivation zu schüren und gemeinsame Zielsetzungen aufzustellen
  • Eine gute Abstimmung und einen gemeinsamen Kurs zu finden
  • Die Verknüpfung zwischen der täglichen Arbeit und den Team- wie auch Unternehmenszielen aufzuzeigen
  • Teilziele zu erreichen, nachzuverfolgen und zu bewerten

Erfolgstreiber (KR’s) messen hingegen:

  • konkrete Ergebnisse auf dem Weg zur Zielerreichung
  • Sie legen fest, wie die Zielerreichung gemessen und das Ergebnis bewertet wird

Ziele können ganz unterschiedlich sein und sich auf Wachstum, Veränderung oder Innovation beziehen. Die Erhöhung des Kundenkontaktes oder der einzelnen Projekte könnte beispielsweise ein sinnvolles Ziel sein. Das Erreichen dieses Ziels würde auf einen realistischen Zeitrahmen begrenzt werden, wie etwa vierteljährlich, halbjährlich usw.. Wenn dieses Ziel und der Zeitrahmen festgelegt wurde, müssen Maßnahmen geschmiedet werden, um das geforderte Ergebnis zu liefern. Ein Erfolgstreiber könnte in Sachen “Kundenbindung” darin bestehen, die "Likes" in den sozialen Medienkanälen um 30 Prozent zu steigern. Dies wäre ein fest definiertes Ziel, dass es über einen Zeitrahmen mit unterschiedlichen Maßnahmen zu erreichen gilt. Tools wie Asana bieten sich an, um Meilensteine, Fristen und OKR’s festzulegen und mit dem übersichtlichen Ampelsystem stets im Blick zu haben. 

 

5. Taskmanager-Einbindung

Eine weitere Möglichkeit um möglichst übersichtlich die gemeinsamen Ziele aufzuzeigen und einzeln abzuarbeiten sind sogenannte Taskmanager bzw.  Aufgabenmanager. Mit Tools wie Trello oder Airtable kann dein Team die aktuellen Aufgaben verfolgen und sogar mehrere Projekte festlegen, die während eines bestimmten Zeitraums zu erledigen sind, um diese dann Schritt für Schritt abzuarbeiten und zu evaluieren. 

Hierzu bedienen sich die Tools an der bekannten Kanban-Methode, die aus einer dreistufigen Tabelle besteht: 

  • To Do’S 
  • laufende Projekte 
  • und abgeschlossene Aufgaben

Hierzu werden sogenannte Kanban-Karten angelegt und den Mitarbeiter:innen zugewiesen, um die Tasks abzuarbeiten. Im Vorfeld werden Dauer und Deadlines geklärt und angegeben, so dass die gemeinsamen Ziele im vorgegebenen Rahmen erreicht werden können. 

 

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Status Meetings

Ein wichtiger Part von guter Projektarbeit und einem vertrauten Miteinander sind die Statusmeetings, die du als Arbeitgeber:in unbedingt regelmäßig abhalten solltest, damit alle einen Überblick über den Verlauf von Projekten oder auch Fehlern und Problemen bekommen. Ergebnis dieser Meetings sollte stets ein Statusbericht sein, der die wichtigsten Fakten enthält und im Nachgang an jeden Teilnehmer geschickt wird. 

Denn wir sind uns sicher: damit ein guter Projektablauf und effiziente Homeoffice-Arbeit möglich ist, sollte ein permanenter Informationsaustausch stattfinden. Und von Seiten des Arbeitgebers auch mal positives Feedback entgegen gebracht werden. Denn ein Lob kann Wunder bewirken und sich positiv auf die Mitarbeitermotivation auswirken. Gerade im Homeoffice. Denn da ist die Wertschätzung für produktive Arbeit doppelt so wichtig, da nicht so häufig persönliche Gespräche und Gesten gestreut werden können.