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Zuckerfallen im Homeoffice – wie du als Naschkatze der süßen Verlockung entgehst

Im Homeoffice ist der Gang zum Kühlschrank häufig schneller getan, als im Büro. Und im privaten Umfeld lauern natürlich viel mehr Möglichkeiten, um bei Stress nach Gummibärchen oder Schokolade zu greifen. Ungünstig, da du dich bei der Arbeit am heimischen PC oder Laptop natürlich wenig bewegst und dich keiner beobachtet, wenn ein Jeeper nach Zucker ansteht.  

Doch als Marktplatz für ergonomische Homeoffice Möbel liegt myHomice natürlich viel daran, deine Gesundheit zu bewahren und dir aufzuzeigen, wie du mit Zucker-Jeepern umgehen kannst und Alternativen schaffen kannst, die dir gut tun und für mehr Power im Homeoffice sorgen. Denn Süßes muss nicht ungesund sein, sondern kann dein Energielevel enorm pushen, wenn du die richtige Quelle wählst. 


Warum solltest du diesen Artikel lesen?

Ganz einfach, weil wir dir aufzeigen wollen, woher der Drang nach Zucker eigentlich kommt und warum er gerade im Homeoffice schneller gestillt werden kann. Wir möchten dir Alternativen aufzeigen, mit Stress umzugehen und dir gesunde Tipps und Tricks an die Hand geben, wenn die Lust nach Süßen mal wieder besonders groß ist. Zudem findest du in diesem Artikel, neben Möglichkeiten für mehr Bewegung, einige Rezeptideen, die dein Energielevel heben und deine Gier nach Zucker senken. Freu dich auf folgende Inhalte: 

Die Verlockung ist nah

Wusstest du, dass jeder Bundesbürger in Deutschland pro Jahr etwa 37kg Zucker verzehrt? Das bedeutet, dass jeder von uns etwa 100g täglich verspeist – und das in den meisten Fällen auch noch unbewusst! “Viel zu viel” sagt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Doch gerade im Homeoffice wird schneller zugeschlagen als im Büro. Denn wer kennt es nicht: man sitzt am Schreibtisch, der Kopf raucht – doch die Pause, die man eigentlich bräuchte, sitzt einfach nicht drin. Und schwups, flitzt man in die Küche und sucht nach einem Energieschub der anderen Sorte. Bonbon-Tüte auf, neben den Schreibtisch gelegt, weiterarbeiten und dabei futtern. Hach, jetzt geht’s wieder. 

 

 

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Und dann kommt irgendwann der Moment, an dem es etwas “Vernünftiges zum Mittag” sein muss. Doch die nächste Telefonkonferenz lässt wenig Platz zum ausgiebigen Kochen. Also schnell eine Packung Nudeln aufgerissen und die Ketschup Packung daneben gestellt – dass das einer der größten Zuckerlieferanten überhaupt ist, wussten wir gar nicht oder haben es einfach verdrängt. Und weil das Mal am Ende dann doch etwas unbefriedigend war, schnappen wir uns noch im Vorbeigehen die Packung mit den Schokoriegeln und setzen uns wieder an den Rechner. 

Der Tag ist extrem stressig und das Zucker Hoch hat zu einem extremen Tief geführt – schließlich fällt der Insulinspiegel nach industriellem Zucker extrem schnell. Aber da war doch noch der Kuchen vom Wochenende, der im Kühlschrank aufbewahrt wird. Nun wird noch mal ruckzuck in die Küche gesaust und die Überbleibsel werden lieblos in die Figur geworfen

Kommen dir diese Situationen irgendwie bekannt vor? Dann lass uns daran unbedingt arbeiten, damit du im Homeoffice produktiver wirst und deine Gesundheit nicht weiter gefährdest.

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Welcher Ess-Typ bist du?

Frag dich einmal, warum deine Gier nach Süßem so groß ist und wie du sie für gewöhnlich stillst. In welchem Essens-Typ findest du dich wieder?

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Der/ die Diät haltende Esser:inn

Du versuchst dich eigentlich gesund zu ernähren, verbietest dir alles was ungesund ist und machst eine Diät nach der anderen. Die funktionieren nur leider nicht, weil irgendwann wieder die Lust auf Schokolade und Kuchen so groß ist, dass du wahllos zu allem greifst, was dir in die Nähe kommt? Entsprechend schwankt dein Gewicht ständig und so richtig hat noch keine Diät funktioniert??


Der/ die emotionale Esser:in

Ob Stress, Ärger mit dem Chef oder Kollegen, private Sorgen oder Ängste – sobald dich Emotionen plagen, musst du sie mit Süßzeug ausgleichen und deinen Zuckerspiegel möglichst hoch halten. So kannst du deine Probleme betäuben und dich auf andere Dinge, wie dem Auspacken des nächsten Schokoriegels konzentrieren, statt die Probleme tatkräftig anzugehen.

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Der/ die unbewusste Esser:in 

Die Schokoladentafel liegt neben dem Schreibtisch und du arbeitest so vor dich hin. Irgendwann langst du wieder zu und stellst fest: “hups, da ist ja nur noch eine leere Verpackung – alles weg!” Du hast gar nicht bemerkt, dass du eine komplette Tafel verdrückt hast und befriedigend war das nun auch nicht – schließlich hast du nebenbei gegessen und den Geschmack gar nicht wirklich wahrnehmen können. Also nochmal was hinterher, was du bewusst erlebst und was den Zuckerpegel noch höher schießt.

Der/ die intuitive Esser:in 

Du hörst auf Dein Hungergefühl und ernährst dich bewusst. Bedeutet: du hörst auf, wenn du satt bist, isst was Dir schmeckt und fühlst Dich dabei wohl. Natürlich darf es auch mal was Süßes sein, aber eben auch gerne in Form eines Apfels oder einer Banane. Ausgewogen eben.

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Und, wiedererkannt? Ziemlich wahrscheinlich gehörst du nicht zum Typ 4, wenn du diesen Artikel liest und willst wissen, warum du so auf Zucker stehst?

Das kann unterschiedliche Gründe haben, lass uns doch einmal schauen, welche es gibt…

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Genetische Gründe:

Zugegeben: die Steinzeit liegt schon ein paar Jahre zurück. Dennoch tragen wir alle noch etwas daraus mit uns… die Gene. Und naja: in der Steinzeit war Zucker natürlich was ganz Besonderes. Denn süß schmeckte vor allem das Obst und dieses gab es nicht das ganze Jahr über so wie heute. Zudem war die Fettbildung durch Zucker in dieser Zeit noch enorm wichtig zum Überleben. Deshalb wurde im Sommer schon ein Vorrat für den Winter angelegt. Heute ist das natürlich nicht mehr so, aber erzähl das mal deinen Genen. Die sind nämlich immer noch auf “Überlebensmodus” trainiert. 

Zucker enthält Glückshormone:

Es heißt nicht umsonst “Schokolade macht glücklich”. Tatsächlich sorgt Zucker dafür, dass in deinem Körper das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird. Du schwebst also im siebten Schokoladen-Himmel, weil dein Serotin- und Insulin-Haushalt erstmal in die Höhe fliegt – allerdings nur für kurze Zeit. Denn genauso schnell, wie der Pegel steigt, sinkt er auch wieder. Das Tief ist vorprogrammiert,  aber der Zucker steckt noch immer in deinem Körper. Besonders die „schlechten“ Bakterien in deinem Darm lieben ihn. Folge: Bauchbeschwerden, gestörte Darmflora, geschwächtes Immunsystem.

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Darm & Hirn Kommunikation

Wie bereits beschrieben, kann Zucker deinen Darm beeinträchtigen. Aber auch weitere Faktoren bringen den Darm aus dem Gleichgewicht: Zusatzstoffe, Medikamente, Allergien/Lebensmittelunverträglichkeiten, Stress.

Gerade letzteres zerstört deine „guten“ Bakterien und gibt den „schlechten“ freie Bahn, um sich zu vermehren. Das Blöde daran: “schlechte Bakterien” lieben Zucker und erzeugen in dir dieses unbändige Verlangen. Es ist also dein Darm, der deinem Gehirn stets signalisiert, dass er unbedingt Zucker benötigt. Du kannst dir natürlich vorstellen, was passiert, wenn du dem Gelüst nachgehst… Genau, noch mehr schlechte Bakterien werden produziert und die Spirale nach unten wird immer größer. Das Resultat: Bauchweh, Sodbrennen, Blähungen.

Zucker-Konsum ohne es zu wissen

Wenn wir von Zucker sprechen, denken wir in den meisten Fällen an Schokolade, Gummibärchen, Marmeladenbrote etc. Aber leider ist es damit längst nicht getan – denn es gibt wahrscheinlich kein Fertigprodukt ohne Zucker und selbst in Brot, Müsli und Milchprodukten sind oft jede Menge davon untergebracht. Ganz zu schweigen von Säften und Limonaden…. Also bevor du das nächste Mal zu industriellen Lebensmitteln greifst, schau dir vorher einmal die Zutatenliste an. Wenn du darauf beispielsweise Dextrose, Maltose, Laktose, Maltodextrin, Sorbit/Sorbitol, Süßmolkenpulver, Gerstenmalzextrakt oder Glukosesirup findest, dann handelt es sich dabei um versteckten Zucker. 

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Gestörtes Sättigungsgefühl

Zucker stört dein normales Sättigungsverhalten. Denn neben Serotonin und Insulin bringt er auch viele weitere Hormone durcheinander, wie z.B. das Leptin. Dieses Hormon ist dafür zuständig, deinem deinem Gehirn zu signalisieren, dass du satt bist. Bedeutet soviel, wie: Zucker verlangsamt den Prozess, des Sattwerdens, weshalb du immer mehr von dem süßen Zeug isst, ohne es zu merken. 

Schön und gut, das alles zu wissen, denkst du dir vielleicht jetzt. Denn nun geht es ja darum, deiner Genetik, deinen Hormonen, deinem Darm und auch deinem Gehirn beizubringen, dass du das alles doch gerne ganz anders hättest, oder? Dann los…

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Wir haben nun also verstanden, dass Zucker – und wir reden hier von weißem Industriezucker – nicht gut für uns ist. Doch wenn du jetzt auf die Idee kommen solltest, Zucker gegen Süßstoff zu tauschen und auf Light-Produkte zu setzen, dann müssen wir dich warnen. Denn mit dem Zuckerersatz suggerierst du deinem Körper nach wie vor, dass er etwas Süßes bekommst und das darin enthaltene Sachharin und Sucralose haben einen ähnlichen Effekt auf deine Darmbakterien: sie verwandeln sich in schlechte! 

Greife stattdessen zu natürlichen Süßungsmitteln wie:

  • Agavendicksaft 
  • Ahornsirup 
  • Honig
  • Apfel- und Birnendicksäfte 
  • Kokosblütenzucker 
  • Zuckerrübensirup
  • Verschiedene Obstsorten wie Bananen, Datteln, Feigen (auch als Trockenfrüchte)

Klar ist natürlich: Zucker bleibt Zucker. Entsprechend ist es natürlich auch nicht sinnvoll, sich einen Topf voll Honig neben den Laptop zu stellen. Jedoch sind diese Alternativen viel schonender und wenn du sie nach und nach sparsamer einsetzt, wird sich dein Körper daran gewöhnen, nicht mehr so viel Süßes zu verlangen und deine Gesundheit wird sich entsprechend erkenntlich zeigen. Zudem lässt die natürliche Süße den Blutzucker langsamer ansteigen als der herkömmliche Haushaltszucker und auch der Kalorienhaushalt wird weniger belastet. Viele von den Alternativen haben zudem gesundheitsfördernde Eigenschaften – wie der Honig, der durch seine Spurenelemente,Vitamine und Nährstoffe die Abwehrkräfte stärkt und den Heilungsprozess fördert. Und eins ist klar: du musst nicht komplett verzichten und bleibst in Sachen Genuss nicht auf der Strecke.

Mehr Bewegung im Homeoffice Alltag

Als Marktplatz für ergonomische Homeofficemöbel liegt uns natürlich viel daran, dir Möglichkeiten für mehr Bewegung im Alltag an die Hand zu geben!

Nutze dazu die 60-30-10 Regel, um deine Arbeitsstunden möglichst aktiv zu gestalten.  Bedeutet: versuche innerhalb von 60 Minuten möglichst 60% aktiv zu Sitzen, 30 % deiner Arbeitsstunde im Stehen zu verbringen und 10% der Zeit gezielt umherzulaufen – beispielsweise während eines Telefonats. In Minuten umgerechnet bedeutet dies: 40 Minuten sitzen, 15 Minuten stehen und 10 Minuten laufen. Aber auch innerhalb der Sitzzeit solltest du deine Sitzposition verändern und nicht starr in der gleichen Haltung verharren – wie bereits in unserem Blogartikel “Gesund im Homeoffice” erwähnt. Hierzu gibt es alternative Sitzgelegenheiten zum klassischen Bürostuhl, die ein bisschen mehr Schwung in deinen Büroalltag bringen.

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Der Sitzball

Um dynamischer und balancierter zu sitzen sind Sitzbälle oder auch Gymnastikbälle auf denen du aufrecht sitzt und das Gleichgewicht halten musst super geeignet. Die vielen kleinen Bewegungen, die du darauf aufbringen musst, um in Balance zu bleiben, stärken die Rückenmuskulatur und die Körperhaltung. 

 

Der Aktivhocker

Aktivhocker wie z.B. der ILOA von SELKAstore sind eine ebenso ergonomische Alternative. Sie haben gewisse Bewegungsmechanismen haben, durch die du automatisch und intuitiv dynamisch sitzt. Das bedeutet, dass Aktivhocker Bewegungen in alle drei Dimensionen ermöglichen oder nach dem Pendelprinzip arbeiten, so dass Muskulatur und Kreislauf angeregt werden. Das trägt zur Lösung vieler Gesundheitsprobleme bei, die durch die traditionelle und oftmals krumme Sitzhaltungen verursacht werden. Beim Sitzen auf einem Aktivhocker befindet sich der Rücken in der gleichen Position wie beim Stehen, so dass keine Rückenlehne erforderlich ist. Der untere Rücken wird auf natürliche Weise durchgebogen und die Wirbelsäule gestützt, so dass sich die Muskeln des Oberkörpers entspannen können.

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Zudem ist es wichtig, dass du regelmäßig Pausen einbaust. Das hört sich jetzt nicht sonderlich kompliziert an, aber mal ehrlich: Wie oft machst du tatsächlich Pausen zwischendurch? Wahrscheinlich viel zu wenig. Bedenke: Nach einer kurzen Pause wird dir die Arbeit wieder viel leichter von der Hand gehen. Und du fühlst dich deutlich entspannter und weniger gestresst. Also ist der Drang nach Süßigkeiten auch deutlich geringer. Achte zudem darauf, dass du bestimmte Zeiten für dein Essen einplanst und am besten schon abends für den nächsten Tag vorkochst, wenn du weißt, dass wenig Zeit bleiben wird. Das entlastet dich enorm. 

Homeoffice Rezepte, die dein Energielevel anheben

Wenn du ein Leckermaul bist, dann solltest du dir unbedingt weiterhin diesen Luxus gönnen – allerdings auf gesunde Art und Weise. Deshalb haben wir dir hier ein paar Rezepte zusammengestellt, mit der du dir deine Homeoffice Arbeit versüßt. Viel Spaß beim Nachmachen und gesund Schlemmen:

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Tassenkuchen

Zutaten

  • 1 EL Kakao
  • 30g Butter
  • 1 Ei
  • 3 EL Mandel- oder Kokosmehl
  • 2 Datteln
  • 5 EL Mandelmilch
  • ¼ TL Backpulver
  • Optional noch ein paar Beeren

Zubereitung

  • Datteln im Mixer klein machen
  • Alle anderen Zutaten dazugeben und verrühren.
  • Die Beeren ganz zum Schluss unterheben.
  • Eine Tassenform mit etwas Öl einpinseln, den Teig hineinfüllen und
  • bei 180 Grad etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Energy Balls

Zutaten

  • 150g entsteinte Datteln
  • 2EL Haferflocken
  • Geriebene Schale von einer gut gewaschenen Bio-Zitrone
  • 100g Walnüsse
  • 2 EL Kokosflocken

 

Zubereitung

  • Alle Zutaten in einen Mixer pürieren bis eine zähe Masse daraus wird
  • Kleine Kugeln formen
  • Die Kugeln in Kokosflocken, Sesam oder kleinen Nuss Splittern tunken
  • Kugeln in den Kühlschrank stellen und zwischendurch genießen 
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Tropical Bananamilk

Zutaten

  • 1 kleine Mango
  • 1 Pfirsich
  • Eine halbe Banane
  • Ein Mini Stück Ingwer (10g)
  • 200ml Kokosmilch


Zubereitung

  • Alle Zutaten in den Mixer geben
  • Konsistenz prüfen, ansonsten etwas Wasser hinzugeben
  • Genießen